Team HandbALL erkämpft sich Remis – Ausgleich erst nach Schlusspfiff

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Das Der­by zwi­schen GWD Min­den und dem Team Hand­bALL hat­te mal wie­der so viel, was die­ses Tra­di­ti­ons­du­ell aus­zeich­net. Kein Team konn­te sich zunächst abset­zen, ein Min­den, das kurz vor Schluss wie der siche­rer Sie­ger aus­sah, ein Team Hand­bALL, das auch in den Schluss­se­kun­den nie auf­steck­te und am Ende eine Ent­schei­dung, die erst nach der Schluss­si­re­ne fiel.

Jubelnd lagen sich die Jungs vom Team Hand­bALL in den Armen, als Hark Han­sen den Sie­ben­me­ter im Tor von GWD Min­den unter­brach­te. „Vol­ler Fokus auf den Wurf und ein­fach rein das Ding“, so Han­sen nach dem Unent­schie­den gegen die Ost­west­fa­len. Sein fünf­ter Tref­fer bedeu­te­te näm­lich die Punk­te­tei­lung im Der­by. Und die wur­de erst nach dem Schluss­pfiff ent­schie­den. Auch wenn nicht alles rund lief, die kämp­fe­ri­sche Ein­stel­lung stimm­te aber­mals und mit einem 4:0‑Lauf zum Schluss sicher­ten sich die Jungs von Mat­thi­as Struck den sieb­ten Punkt in die­ser Sai­son.

„Wir haben die Jungs in den letz­ten Spie­len immer gelobt, aber heu­te müs­sen wir auch mal Kri­tik ein­ste­cken“, so der THL-Trai­ner Struck nach dem Spiel. „Das war ein sehr, sehr glück­li­cher Punkt am Ende, über den wir uns sicher­lich sehr freu­en. Auch auf­grund des­sen, dass uns jeder Punkt am Ende dahin bringt, wo wir hin­wol­len.“ Das Remis gegen Min­den ist ein wei­te­rer Schritt im Kampf um den sechs­ten Platz in der Liga nach Hin- und Rück­spiel.

„Der Weg zu die­sem Punkt war aber sicher­lich nicht so, wie wir uns das vor­ge­stellt haben. Wir haben im Vor­feld sehr viel über die Stär­ken von GWD gespro­chen und wo die Schwer­punk­te in ihrem Spiel lie­gen“, so Mat­thi­as Struck. „Aber wir haben es in der ers­ten Halb­zeit kaum geschafft, die Eins-gegen-Eins-Situa­tio­nen von Jung­mann kon­se­quent weg­zu­neh­men. Zudem konn­ten wir unser Tem­po­spiel nicht ins Spiel brin­gen und in der Abwehr lei­der nicht das umset­zen, was wir uns vor­ge­nom­men haben.“

Min­den konn­te sich kurz vor Schluss auf 29:25 abset­zen, blieb aber dann drei­ein­halb Minu­ten bis zum Ende ohne Tref­fer. Das Team Hand­bALL gab sich nicht geschla­gen und nutz­te Min­dens Feh­ler im Angriff aus: Ein Tor von Leve Cars­ten­sen und ein Dop­pel­pack von nach sei­ner Ver­let­zung zurück­ge­kehr­ten Linus Geis brach­ten die Gast­ge­ber wie­der auf einen Tref­fer her­an. Die Trümp­fe lagen bei Min­den, doch auch deren letz­ter Angriff, gar in Über­zahl, da Tho­re Oetjen kurz vor Schluss eine Zeit­stra­fe erhielt, blieb ohne Erfolg. Die Lip­per spiel­ten schnell nach vor­ne und erspiel­ten sich Sekun­den vor Schluss einen Sie­ben­me­ter, den Hark Han­sen nach dem Ende der regu­lä­ren Spiel­zeit eis­kalt zum 29:29 nutz­te.

„Es ist sicher­lich nor­mal, dass es bei jun­gen Mann­schaf­ten Leis­tungs­schwan­kun­gen gibt, dass es auch Spie­le gibt, in denen nicht alles auf den Punkt funk­tio­niert. Das spre­chen wir an und arbei­ten es auf, um es beim nächs­ten Spiel in Bis­sen­dorf dann wie­der bes­ser zu lösen“, so Mat­thi­as Struck. „Das war heu­te ein glück­li­cher Punkt, da freu­en wir uns aber natür­lich auch drü­ber.“

Team Hand­bALL: Müh­len­städt, Gold­be­cker; Run­de 2, Hüb­ner 1, Schmidt, Oetjen 1, Hinsch 3, Han­sen 5/1, Cars­ten­sen 5, Rei­te­mann, Bla­auw 7/2, Herz 1, Geis 4.

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Das Derby zwischen GWD Minden und dem Team HandbALL hatte mal wieder so viel, was dieses Traditionsduell auszeichnet. Kein Team konnte sich zunächst absetzen, ein Minden, das kurz vor Schluss wie der sicherer Sieger aussah, ein Team HandbALL, das auch in den Schlusssekunden nie aufsteckte und am Ende eine Entscheidung, die erst nach der Schlusssirene fiel. Jubelnd lagen sich die Jungs vom Team HandbALL in den Armen, als Hark Hansen den Siebenmeter im Tor von GWD Minden unterbrachte. „Voller Fokus auf den Wurf und einfach rein das Ding“, so Hansen nach dem Unentschieden gegen die Ostwestfalen. Sein fünfter Treffer bedeutete nämlich die Punkteteilung im Derby. Und die wurde erst nach dem Schlusspfiff entschieden. Auch wenn nicht alles rund lief, die kämpferische Einstellung stimmte abermals und mit einem 4:0-Lauf zum Schluss sicherten sich die Jungs von Matthias Struck den siebten Punkt in dieser Saison. „Wir haben die Jungs in den letzten Spielen immer gelobt, aber heute müssen wir auch mal Kritik einstecken“, so der THL-Trainer Struck nach dem Spiel. „Das war ein sehr, sehr glücklicher Punkt am Ende, über den wir uns sicherlich sehr freuen. Auch aufgrund dessen, dass uns jeder Punkt am Ende dahin bringt, wo wir hinwollen.“ Das Remis gegen Minden ist ein weiterer Schritt im Kampf um den sechsten Platz in der Liga nach Hin- und Rückspiel. „Der Weg zu diesem Punkt war aber sicherlich nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir haben im Vorfeld sehr viel über die Stärken von GWD gesprochen und wo die Schwerpunkte in ihrem Spiel liegen“, so Matthias Struck. „Aber wir haben es in der ersten Halbzeit kaum geschafft, die Eins-gegen-Eins-Situationen von Jungmann konsequent wegzunehmen. Zudem konnten wir unser Tempospiel nicht ins Spiel bringen und in der Abwehr leider nicht das umsetzen, was wir uns vorgenommen haben.“ Minden konnte sich kurz vor Schluss auf 29:25 absetzen, blieb aber dann dreieinhalb Minuten bis zum Ende ohne Treffer. Das Team HandbALL gab sich nicht geschlagen und nutzte Mindens Fehler im Angriff aus: Ein Tor von Leve Carstensen und ein Doppelpack von nach seiner Verletzung zurückgekehrten Linus Geis brachten die Gastgeber wieder auf einen Treffer heran. Die Trümpfe lagen bei Minden, doch auch deren letzter Angriff, gar in Überzahl, da Thore Oetjen kurz vor Schluss eine Zeitstrafe erhielt, blieb ohne Erfolg. Die Lipper spielten schnell nach vorne und erspielten sich Sekunden vor Schluss einen Siebenmeter, den Hark Hansen nach dem Ende der regulären Spielzeit eiskalt zum 29:29 nutzte. „Es ist sicherlich normal, dass es bei jungen Mannschaften Leistungsschwankungen gibt, dass es auch Spiele gibt, in denen nicht alles auf den Punkt funktioniert. Das sprechen wir an und arbeiten es auf, um es beim nächsten Spiel in Bissendorf dann wieder besser zu lösen“, so Matthias Struck. „Das war heute ein glücklicher Punkt, da freuen wir uns aber natürlich auch drüber.“ Team HandbALL: Mühlenstädt, Goldbecker; Runde 2, Hübner 1, Schmidt, Oetjen 1, Hinsch 3, Hansen 5/1, Carstensen 5, Reitemann, Blaauw 7/2, Herz 1, Geis 4.

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