Anlieger der Ahornstraße fordern Ende der 30er Zone

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Zahl­rei­chen Anwoh­ner der Ahorn­stra­ße reicht es. Sie for­dern in einem Bür­ger­an­trag die Umwand­lung von einer 30-er Zone in eine soge­nann­te Spiel­stra­ße. Der Antrag ist an den Bür­ger­meis­ter

„Soll­te die Ein­rich­tung einer Spiel­stra­ße nicht mög­lich sein, so bean­tra­ge ich hilfs­wei­se, die zuläs­si­ge
Höchst­ge­schwin­dig­keit im Bereich der Ahorn­stra­ße von der­zeit 30 auf 10 km/h her­ab­zu­set­zen”, heißt es in dem Antrag, der stell­ver­tre­tend für die Anlie­ger vom August­dor­fer Uwe Rieks unter­schrie­ben wur­de.

In der Begrün­dung heißt es, dass die Ahorn­stra­ße in August­dorf in einem rei­nen Wohn­ge­biet lie­ge. Bedingt durch die Zunah­me der Bebau­ung in den letz­ten Jah­ren sei die Ahorn­stra­ße inzwi­schen eine dicht besie­del­te und stark befah­re­ne Wohn­ge­gend. „Hier leben sowohl vie­le jun­ge Fami­li­en mit klei­nen Kin­dern, als auch älte­re Men­schen. Vie­le Grund­stück­sein- und –aus­fahr­ten gren­zen direkt an die Stra­ße.

Neben den Kraft­fahr­zeu­gen wer­de die Stra­ße auch von vie­len Fuß­gän­gern jeg­li­chen Alters, spie­len­den Kin­dern und Rad­fah­rern
fre­quen­tiert. Vie­le Anwoh­ner und Kin­der sei­en hier zu Fuß unter­wegs, um zum Bei­spiel die Bus­hal­te­stel­le oder Sport­hal­le am angren­zen­den Insel­weg zu errei­chen.

„Die Ahorn­stra­ße wird vom Insel­weg kom­mend auch als Zufahrt in die Lin­den­stra­ße, die bereits als Spiel­stra­ße aus­ge­wie­sen ist, benutzt. Aktu­ell ist in der Ahorn­stra­ße eine Höchst­ge­schwin­dig­keit von 30 km/h zuläs­sig, die aber lei­der häu­fig über­schrit­ten wird. Nach­dem es in der Ver­gan­gen­heit schon des Öfte­ren zu gefähr­li­chen Situa­tio­nen kam, ereig­ne­te sich nun am Sams­tag, den 06. Novem­ber ein Ver­kehrs­un­fall mit erheb­li­chem Sach­scha­den.” Zum Glück sei nie­mand bei die­sem Unfall ver­letzt wor­den.

Wei­ter heißt es: „Selbst bei einer Geschwin­dig­keit von „nur“ 30 km/h ist das Unfall­ri­si­ko auf­grund der bau­li­chen Gege­ben­hei­ten sowie das Risi­ko von Ver­let­zun­gen unge­schütz­ter Per­so­nen sehr hoch. Um die Gefähr­dung von Kin­dern, Rad­fah­rern und Fuß­gän­gern künf­tig zu ver­mei­den oder auf ein Mini­mum zu redu­zie­ren, soll­te die im Moment erlaub­te Geschwin­dig­keit von 30 km/h auf Schritt­ge­schwin­dig­keit, max. jedoch 10 km/h, her­ab­ge­setzt wer­den. Des Wei­te­ren soll­ten bau­li­che Maß­nah­men, wie z.B. Brems­schwel­len oder kos­ten­güns­ti­ge Beton-Pflan­zen­kü­bel, ange­bracht wer­den, damit den Kfz-Füh­rern bewusst wird, dass hier die Auf­ent­halts­funk­ti­on über­wiegt und der Fahr­zeug­ver­kehr eine unter­ge­ord­ne­te Rol­le spielt.

Uwe Rieks schließt ein­dring­lich: „Im Namen der Anlie­ger bit­te ich Sie dar­um, die­sem Antrag statt­zu­ge­ben. Bei einer Ableh­nung des Antrags und Bei­be­hal­tung der jet­zi­gen Situa­ti­on rech­ne ich zukünf­tig mit wei­te­ren Unfäl­len und mög­li­cher­wei­se ein­tre­ten­den Per­so­nen­schä­den. Das gilt es zu ver­mei­den.”

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Zahlreichen Anwohner der Ahornstraße reicht es. Sie fordern in einem Bürgerantrag die Umwandlung von einer 30-er Zone in eine sogenannte Spielstraße. Der Antrag ist an den Bürgermeister "Sollte die Einrichtung einer Spielstraße nicht möglich sein, so beantrage ich hilfsweise, die zulässige Höchstgeschwindigkeit im Bereich der Ahornstraße von derzeit 30 auf 10 km/h herabzusetzen", heißt es in dem Antrag, der stellvertretend für die Anlieger vom Augustdorfer Uwe Rieks unterschrieben wurde. In der Begründung heißt es, dass die Ahornstraße in Augustdorf in einem reinen Wohngebiet liege. Bedingt durch die Zunahme der Bebauung in den letzten Jahren sei die Ahornstraße inzwischen eine dicht besiedelte und stark befahrene Wohngegend. "Hier leben sowohl viele junge Familien mit kleinen Kindern, als auch ältere Menschen. Viele Grundstücksein- und –ausfahrten grenzen direkt an die Straße. Neben den Kraftfahrzeugen werde die Straße auch von vielen Fußgängern jeglichen Alters, spielenden Kindern und Radfahrern frequentiert. Viele Anwohner und Kinder seien hier zu Fuß unterwegs, um zum Beispiel die Bushaltestelle oder Sporthalle am angrenzenden Inselweg zu erreichen. "Die Ahornstraße wird vom Inselweg kommend auch als Zufahrt in die Lindenstraße, die bereits als Spielstraße ausgewiesen ist, benutzt. Aktuell ist in der Ahornstraße eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h zulässig, die aber leider häufig überschritten wird. Nachdem es in der Vergangenheit schon des Öfteren zu gefährlichen Situationen kam, ereignete sich nun am Samstag, den 06. November ein Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden." Zum Glück sei niemand bei diesem Unfall verletzt worden. Weiter heißt es: "Selbst bei einer Geschwindigkeit von „nur“ 30 km/h ist das Unfallrisiko aufgrund der baulichen Gegebenheiten sowie das Risiko von Verletzungen ungeschützter Personen sehr hoch. Um die Gefährdung von Kindern, Radfahrern und Fußgängern künftig zu vermeiden oder auf ein Minimum zu reduzieren, sollte die im Moment erlaubte Geschwindigkeit von 30 km/h auf Schrittgeschwindigkeit, max. jedoch 10 km/h, herabgesetzt werden. Des Weiteren sollten bauliche Maßnahmen, wie z.B. Bremsschwellen oder kostengünstige Beton-Pflanzenkübel, angebracht werden, damit den Kfz-Führern bewusst wird, dass hier die Aufenthaltsfunktion überwiegt und der Fahrzeugverkehr eine untergeordnete Rolle spielt. Uwe Rieks schließt eindringlich: "Im Namen der Anlieger bitte ich Sie darum, diesem Antrag stattzugeben. Bei einer Ablehnung des Antrags und Beibehaltung der jetzigen Situation rechne ich zukünftig mit weiteren Unfällen und möglicherweise eintretenden Personenschäden. Das gilt es zu vermeiden."

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