Serie: Am Dören | Teil 3: Das sagt die Verwaltung zu den Missständen

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Wie leben die Men­schen in der Sied­lung am Dören? In einer neu­en Serie decken die AUGUSTDORFER NACHRICHTEN die Misstän­de vor Ort auf. Wir berich­ten von Woh­nungs­pro­sti­tu­ti­on, Dro­gen­han­del und Schim­mel­be­fall in den Woh­nun­gen. Der drit­te Teil der Serie geht der Fra­ge nach, wie die Ver­wal­tung dazu Stel­lung nimmt und was sie gegen die Zustän­de unter­neh­men wird.

Sehen Sie dazu Bür­ger­meis­ter Tho­mas Kat­zer und Maik Czarne­cki vom Fach­be­reich III im Gespräch mit den AN.

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Wie leben die Menschen in der Siedlung am Dören? In einer neuen Serie decken die AUGUSTDORFER NACHRICHTEN die Misstände vor Ort auf. Wir berichten von Wohnungsprostitution, Drogenhandel und Schimmelbefall in den Wohnungen. Der dritte Teil der Serie geht der Frage nach, wie die Verwaltung dazu Stellung nimmt und was sie gegen die Zustände unternehmen wird. Sehen Sie dazu Bürgermeister Thomas Katzer und Maik Czarnecki vom Fachbereich III im Gespräch mit den AN.

Leserbriefe zu “Serie: Am Dören | Teil 3: Das sagt die Verwaltung zu den Missständen

Leserbriefe geben die Ansicht der Einsender wieder, die mit der Meinung der Redaktion nicht übereinstimmen muss.


  1. Hal­lo guten Tag mein Name ist Karl-Heinz Schä­fer ich woh­ne seit 1996 in August­dorf Ber­li­ner­stra­ße 11.Die Wohn­si­tua­ti­on in dem Gebiet ist fast so schlimm wie am Dören es ist mit­ler­wei­le zum zwei­tem Slum in August­dorf gewor­den .Ich woh­ne in einem Rei­hen­haus wie eini­ge mei­ner deut­schen Nach­barn auch ich und mei­ne Nach­barn sind kei­ne Rasis­ten wir sind alle fried­lie­ben­de Men­schen aber die Men­schen die neu zuge­zo­gen sind aus ver­schie­de­nen Natio­nen ken­nen kei­ne Müll­tren­nung kei­ne Sau­ber­keit par­ken ihre Autos wild in der Gegend rum teil­wei­se in ver­ker­ter Rich­tung die Ein­fahrt in die Ber­li­ner­stra­ße durch falsch gepark­te Autos wird immer beschein­de­ner weg­ge­wor­fe­ner Müll ist an der Tages­ord­nung ich und eini­ge Nach­barn wer­den ange­fein­det wenn wir die Nach­barn anspre­chen ob das alles so sein muss ich schä­me mich wenn ich Besuch bekom­me von aus­wärts die Zustän­de sind aber nicht nur in der Ber­li­ner­stra­ße son­dern in dem gesam­ten Wohn­ge­biet es wird immer schlim­mer der Bür­ger­meis­ter tut mir per­söhn­lich auch sehr leid ihm sind ein­fach die Hän­de gebun­den es muss end­lich was pas­sie­ren damit die Wohn­si­tua­ti­on bes­ser wird ihr Karl-Heinz Schä­fer

    1. Lie­ber Herr Schä­fer !!! Ich kann Ihnen auch nicht hel­fen , ich kann Ihnen nur zuhö­ren und Sie bedauern.…..ich wünsch­te , ich könn­te was tun gegen die zuneh­men­de Slu­m­ent­wick­lung in Ihrer Wohn­ge­gend. Ich kann nur dar­auf hin­wei­sen, wie man das Pro­blem viel­leicht erklä­ren kann, und dann viel­leicht mit der genau­en Pro­blem­be­schrei­bung selbst einen Weg fin­det. Sie haben Recht, der Bür­ger­meis­ter mit sei­ner klei­nen Ver­wal­tung ist hoff­nungs­los über­for­dert.….…
      Als ich noch im Dienst der Poli­zei NRW war (wis­sensch­tl. Mit­ar­bei­ter in der Aus­bil­dung) hat­te man sich das Ziel gesetzt , einen Poli­zei­be­am­ten für etwa 400 (!!!!) Bür­ger in Zukunft vor­zu­se­hen. In August­dorf ist nicht ein akti­ver Poli­zei­be­am­ter ( der ein­zi­ge ist nicht ein­mal Bezirks­be­am­ter son­dern ledig­lich Kontaktbeaamter.….er tut gar nichts!!!) für mehr als 10.000 Bür­ger tätig !!! Und das ist der wun­de Punkt . August­dorf mit sei­nem unver­hält­nis­mä­ßig hohen Anteil an Bür­gern mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund ist fast rechts­frei­er Raum. Die Ein­hal­tung von kla­ren Ver­hal­tens­vor­schrif­ten wird hier nie gelin­gen, wenn die­se nicht KONSEQUENT über­prüft und Nicht­be­ach­tung geahn­det wer­den!!!! Ohne einen ein­zi­gen Beam­ten, zustän­dig für offent­li­che Sicher­heit und Ord­nung . kann man prak­tisch machen, was man will. es gibt ja kei­nen, der „gefähr­lich” wer­den könn­te. Was bleibt einem leid­voll geschä­dig­ten Bür­ger ???? Ich rate : Jede, aber auch jede Ord­nungs­wid­rig­keit, wie Ver­mül­lung und fal­sches Par­ken und ande­re Miss­stän­de so oft und so lan­ge beim Ord­nungs­amt der Gemein­de anzu­zei­gen und sich zu beschwe­ren, bis die Ord­nungs­be­hör­de nicht mehr anders kann , als zu han­deln. Sei­en Sie sicher, dass das funk­tio­nie­ren wird, wenn es auch viel­leicht eine Wei­le dau­ern mag. Man wird ihre Hil­fe­ru­fe, Anzei­gen, Beschwer­den nicht ewig über­hö­ren kön­nen!!!! Und viel­leicht wird dann sogar mal wenigs­tens ein Poli­zei­be­am­ter in August­dorf auf­tau­chen, der was tut.
      Also unauf­hör­lich , täg­lich, immer wie­der sich beschwe­ren !!! Ver­su­chen Sie das , Herr Schä­fer !!! Sie wer­den Erfolg haben„„dazu alles Gute !!!

  2. Als Laie und Außen­ste­hen­der mag man kaum glau­ben, dass die Gemein­de mit Ver­wal­tung und Bür­ger­meis­ter kei­ne Hand­ha­be hat, den immer uner­träg­li­che­ren Zustän­den in der Sied­lung Am Dören , Ein­halt zu gebie­ten. Mehr und mehr ver­sinkt die Sied­lung mit ihren 260 Woh­nun­gen im Müll, im Schim­mel und in der Kri­mi­na­li­tät. Da muss doch end­lich mal was getan wer­den, durch­ge­grif­fen wer­den, müs­sen Behör­den ein­schrei­ten, denkt man . In unse­rer geord­ne­ten Gesell­schaft mit einer gan­zen Rei­he von Ord­nungs­be­hör­den, von Auf­sicht und Rechts­nor­men scheint es doch fast unmög­lich, dass taten­los zuge­schaut wird, wie ein regel­rech­ter Slum hier ent­steht , ohne dass sicht­ba­re Abhil­fe erfolgt.……
    Und doch ist das so !! Wenn man in das sor­gen­vol­le Gesicht unse­res Bür­ger­meis­ters bei dem The­ma blickt , ver­steht man, dass er ver­zwei­felt ist, nichts von den neu­en Eigen­tü­mern der Sied­lung zu hören. Alle Ver­su­che , irgend­ei­nen zustän­di­gen Ansprech­part­ner zu errei­chen, blei­ben bis­her unbe­ant­wor­tet. Die Häu­ser sind sanie­rungs­be­dürf­tig und ver­rot­ten, sind offen­bar zu rei­nen Spe­ku­la­ti­ons­ob­jek­ten undurch­sich­ti­ger Immo­bi­li­en­kon­zer­ne gewor­den. Der posi­ti­ve Auf­wind durch die Fir­ma Adler ist längst ver­flo­gen. Wo süd­ost­eu­ro­päi­sche zuge­reis­te Bewoh­ner ohne aus­rei­chen­de Sprach­kennt­nis­se ihre Lebens­ge­wohn­hei­ten Eins-zu-Eins hier wei­ter­füh­ren, ohne Rück­sicht auf ande­re Bewoh­ner der Sied­lung, die unmit­tel­ba­re Umge­bung ver­mül­len, sogar zu Schie­ße­rei soll es gekom­men sein, und man muss sich nicht wun­dern, dass Kri­mi­na­li­tät und Pro­sti­tu­ti­on in einem sol­chen Slum Fuß fas­sen. Der ört­li­che Beam­te der KPB LIp­pe scheint gar nichts zu tun, und sei­ne Behör­de ist über­las­tet, genau wie Gesund­heits­amt und ande­re Behör­den. Da wun­dert es nicht, dass unser Bür­ger­meis­ter hilf­los ver­zwei­felt sich sorgt. Er kann ein­fach mit sei­ner klei­nen Ver­wal­tung gegen die­se Slum­bil­dung nicht an. Man kann nur hof­fen , dass eines Tages Ver­ant­wort­li­che ein Ein­se­hen zei­gen .….

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