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Im Kreis Lip­pe gibt es ins­ge­samt 98.746 bestä­tig­te Coro­na­fäl­le, damit sind seit ges­tern 505 wei­te­re Fäl­le bekannt. 584 Per­so­nen sind ver­stor­ben. Eine 87-Jäh­ri­ge, ein 64-Jäh­ri­ger, ein 74-Jäh­ri­ger und ein 86-Jäh­ri­ger, die das Coro­na­vi­rus in sich getra­gen haben, sind ver­stor­ben. Seit dem 6. März 2020 wur­den bis­her 103.197 Abstri­che von mobi­len Teams und im Dia­gnos­tik­zen­trum genom­men.

Die Coro­na-Zah­len in Nord­rhein-West­fa­len sind wei­ter hoch — auch wenn sie in den ver­gan­ge­nen Wochen deut­lich gefal­len sind. Für die Lan­des­re­gie­rung offen­bar nicht genug: Die bestehen­den Regeln wer­den noch ein­mal ver­län­gert. Die Coro­na-Mas­ke bleibt damit wei­ter ein Bestand­teil des All­tags.

 

Die der­zeit gel­ten­de Coro­na­schutz­ver­ord­nung in NRW ist am 3. April in Kraft getre­ten, am 30. April wären die dort fest­ge­hal­te­nen Rege­lun­gen aus­ge­lau­fen. Ab dem 29. April gilt eine neue Ver­ord­nung, das teilt das Minis­te­ri­um für Arbeit, Gesund­heit und Sozia­les NRW mit. Die bestehen­den — soge­nann­ten — Basis­schutz­maß­nah­men wer­den damit vor­erst bis zum 27. Mai 2022 ver­län­gert.

Gesund­heits­mi­nis­ter Karl-Josef Lau­mann (CDU) wird in einer Mit­tei­lung sei­nes Minis­te­ri­ums wie folgt zitiert: „Die Infek­ti­ons­zah­len sind zwar gefal­len, aber den­noch wei­ter­hin hoch. Es gibt immer noch vie­le Per­so­nal­aus­fäl­le, immer noch erkran­ken Men­schen schwer an Coro­na und verster­ben. Und in den Gesund­heits­ein­rich­tun­gen arbei­ten vie­le Pfle­ge­kräf­te seit Mona­ten mit einer sehr hohen Belas­tung.“

Corona in NRW: Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr

Bestehen bleibt damit wei­ter­hin bis Ende Mai die Mas­ken­pflicht in medi­zi­ni­schen und pfle­ge­ri­schen Ein­rich­tun­gen — etwa in Arzt­pra­xen, Kran­ken­häu­sern oder Pfle­ge­hei­men. Damit sol­len vor allem „älte­re und gesund­heit­lich vor­er­krank­te Men­schen“ beson­ders geschützt wer­den. Auch in staat­li­chen Ein­rich­tun­gen zur gemein­sa­men Unter­brin­gung vie­ler Men­schen — Asyl- und Flücht­lings­un­ter­künf­te oder Gemein­schafts­un­ter­künf­te für Obdach­lo­se — bleibt die Mas­ken­pflicht in Innen­räu­men bestehen.

Auch in Bus und Bahn müs­sen die Gäs­te wei­ter den Mund­schutz tra­gen, denn auch im öffent­li­chen Nah­ver­kehr gilt die Mas­ken­pflicht wei­ter­hin.

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Für die Besu­cher von Kran­ken­häu­sern und Pfle­ge­ein­rich­tun­gen gilt: Sie müs­sen auch ab dem 29. April einen nega­ti­ven Test­nach­weis erbrin­gen, um bei­spiels­wei­se Ver­wand­te zu besu­chen. Auch die bis­her gel­ten­den Test­pflich­ten für Beschäf­tig­te sowie bei Neu­auf­nah­men wer­den fort­ge­führt. Wei­ter heißt es in der Mit­tei­lung des Minis­te­ri­ums: „Die Test­re­ge­lun­gen für die Kran­ken­häu­ser wer­den mit der jetzt geän­der­ten Fas­sung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung ver­ein­heit­licht. Psych­ia­tri­sche Kran­ken­häu­ser unter­lie­gen damit den ein­heit­li­chen Rege­lun­gen für Kran­ken­häu­ser, eben­so wie Ent­zie­hungs­an­stal­ten des Maß­re­gel­voll­zugs.“

 

Corona in NRW: Laumann empfiehlt weiter das Tragen von Masken in Innenräumen

In Asyl- und Flücht­lings­un­ter­künf­ten, Jus­tiz­voll­zugs­an­stal­ten und Abschie­be­haft­ein­rich­tun­gen müs­sen voll­stän­dig geimpf­te Per­so­nen — wie bis­her — kei­nen Test­nach­weis erbrin­gen.

Über die­se ver­pflich­ten­den Maß­nah­men hin­aus emp­fiehlt Gesund­heits­mi­nis­ter Karl-Josef Lau­mann wei­ter­hin das Tra­gen einer medi­zi­ni­schen Schutz­mas­ke in Innen­räu­men: „Hier kommt es auf die Eigen­ver­ant­wor­tung aller an, die vie­le Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in den letz­ten vier Wochen auch unter Beweis gestellt haben.“ 

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