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Sabri­na Uz und Ines Hahn sind sau­er. Bei­de Müt­ter sind oft am Spiel­platz an der Schle­si­er Stra­ße mit ihren Kin­dern. Die­se kön­nen aber nicht ein­fach so spie­len. Denn zuerst müs­sen die Müt­ter ein­mal auf­räu­men; vor allem nach den Wochen­en­den. „Der Spiel­platz ist immer gut besucht”, erklärt Ines Hahn. Aller­dings lie­ge vor allem nach den Wochen­en­den immer viel Plas­tik­müll und zahl­rei­che Fla­schen und Scher­ben auf dem Spiel­platz, „die wir zuerst auf­räu­men müs­sen.”

„Es ist wirk­lich gefähr­lich, wenn die Kin­der ein­fach so her­um­lau­fen wür­den”, erklä­ren bei­de. Den Grund sehen die Müt­ter in der Tat­sa­che, dass nur klei­ne Müll­ei­mer auf dem Spiel­platz vor­han­den sei­en, „und auch zu weni­ge”, so Sabri­na Uz. Manch­mal sei­en die­se auch schon so voll, dass man den Müll oben drauf­le­gen müs­se.

Auch feh­le ober­halb des Spiel­plat­zes ein wei­te­rer Müllei­ner. „Also am schlimms­ten ist es meis­tens wirk­lich nach dem Wochen­en­de, weil dann auch kei­ner hier auf­räumt. Da sind vie­le Pro­ble­me mit Scher­ben, Alko­hol, Fla­schen, Bier­fla­schen, Wod­ka: Es ist über­sät, vol­ler Müll und das ist scha­de, weil doch so viel neu gemacht und schön gehal­ten wur­de, und wir wis­sen auch, dass die Leu­te, die dann hier auf­räu­men, sich Mühe geben. Es sind auch vie­le Eltern, die hier nach­mit­tags dann mal Müll oder Scher­ben ein­sam­meln. Aber es ist natür­lich für die Kin­der, gera­de für die Klei­nen, nicht so schön, wenn am Karus­sell vie­le Scher­ben lie­gen”, so Ines Hahn.

Sabri­na Uz ergänzt: „Teil­wei­se ist es auch rich­tig laut hier. Manch­mal hört man die Leu­te hier auf dem Spiel­platz. Ich mei­ne, man­che Alters­grup­pen haben viel­leicht auch kei­ne Aus­weich­mög­lich­kei­ten, irgend­wo hin zu gehen, aber dann wäre es trotz­dem schön, wenn es hier sau­ber wäre. Wir wis­sen, dass nicht viel für Jugend­li­che gemacht wird. Ich will auch nicht sagen, dass es nur Jugend­li­che sind. Es sind vie­le ver­schie­de­ne Alters­klas­sen. Nur ich als Frau möch­te hier nachts auch nicht hin­ge­hen und gucken, was hier los ist.”

Die bei­den Müt­ter erklä­ren, dass außer­dem noch Bän­ke auf dem Spiel­ge­län­de feh­len. „Hier sind immer vie­le klei­ne Kin­der und es ist sehr trau­rig, weil vie­le Müt­ter dann rum­ste­hen und kei­ne Sitz­ge­le­gen­heit haben. Eigent­lich wur­de uns gesagt, dass die hin­te­re Bank wie­der­kommt.” Lei­der sei das nie pas­siert.

Die Redak­ti­on der AUGUSTDORFER NACHRICHTEN sprach Bür­ger­meis­ter Tho­mas Kat­zer auf die Situa­ti­on an. Er ver­sprach, mit dem Ord­nungs­amt dar­über zu spre­chen und dar­auf hin­zu­wir­ken, dass der Spie­platz wei­ter­hin regel­mä­ßig über­prüft wer­de.

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Ein Gedanke zu „Spielplatz Schlesier Straße: „Hier muss sich etwas ändern!”“
  1. Hal­lo mein Name ist Karl-Heinz Schä­fer ich habe schon öfter beim Ord­nug­samt August­dorf ange­ru­fen wegen uner­laub­ter Müll­ent­sogung wil­des Par­ken am Stra­ßen­rand zu schnel­les Fah­ren durch die Sied­lung Ber­li­ner­stra­ße und umlie­gen­den Stra­ßen was mit­ler­wei­le zum zwei­tem Get­to gewor­den ist lei­der bin da immer auf tau­be Ohren gesto­ßen und mit der Aus­sa­ge das das Ord­nungs­amt dafür nicht zu stän­dig sei ich woh­ne seit 1996 in der Ber­li­ner­stra­ße ich wer­de von Men­schen die mich besu­chen immer wie­der ange­spro­chen in was für einer Gegend ich­woh­ne es geht aber nicht nur mir so vie­len von mei­ne Nach­barn auch ich wün­sche den bei­den Müt­tern viel ERFOLG Ihr Karl-Heinz Schä­fer

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